{"id":2541,"date":"2023-09-04T21:23:23","date_gmt":"2023-09-04T19:23:23","guid":{"rendered":"https:\/\/koeln.randonneure-deutschland.de\/?p=2541"},"modified":"2023-09-04T21:31:09","modified_gmt":"2023-09-04T19:31:09","slug":"etwas-nachlese-schlafstrategie-und-kleine-dinge-grosse-wirkung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/koeln.randonneure-deutschland.de\/index.php\/2023\/09\/04\/etwas-nachlese-schlafstrategie-und-kleine-dinge-grosse-wirkung\/","title":{"rendered":"Etwas Nachlese. Schlafstrategie und: kleine Dinge, gro\u00dfe Wirkung"},"content":{"rendered":"\n<p>PBP ohne Schlaf oder nur mit gelegentlichen Powernaps ist nicht mein Ding. Lieber zwei bis drei Zyklen \u00e0 1,5 Stunden in der Nacht vern\u00fcnftig schlafen und dann wieder richtig radfahren. Die Idee ist also, nach dem Start am Montagfr\u00fch um 5h00 bis zum sp\u00e4ten Abend zu fahren, dann zu schlafen, um am n\u00e4chsten Tag erneut &#8211; gut ausgeschlafen &#8211; eine m\u00f6glichst lange Strecke zu bew\u00e4ltigen, u.s.w. Diese Strategie hat sich gut bew\u00e4hrt, wenn auch der genaue Schlafort immer mal Gegenstand von Diskussionen ist. Der normale Rhythmus bleibt einigerma\u00dfen erhalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"488\" src=\"https:\/\/koeln.randonneure-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/D63B22CA-DB76-4BBD-938E-FF95F4F99AC4-1024x488.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2543\" srcset=\"https:\/\/koeln.randonneure-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/D63B22CA-DB76-4BBD-938E-FF95F4F99AC4-1024x488.jpeg 1024w, https:\/\/koeln.randonneure-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/D63B22CA-DB76-4BBD-938E-FF95F4F99AC4-300x143.jpeg 300w, https:\/\/koeln.randonneure-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/D63B22CA-DB76-4BBD-938E-FF95F4F99AC4-768x366.jpeg 768w, https:\/\/koeln.randonneure-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/D63B22CA-DB76-4BBD-938E-FF95F4F99AC4-1536x733.jpeg 1536w, https:\/\/koeln.randonneure-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/D63B22CA-DB76-4BBD-938E-FF95F4F99AC4-2048x977.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am ersten Tag ging diese Strategie voll auf. Um 22h21 trafen wir nach 435 km in Loud\u00e9ac ein. Dort gab es eine Dusche und freie Schlafpl\u00e4tze; beides nahmen wir in Anspruch. Wann wir genau weitergefahren sind, wei\u00df ich nicht mehr genau, um ca. 3h30. Um ziemlich genau 12h00 erreichten wir Brest. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch am zweiten Tag bew\u00e4ltigten wir eine \u00e4hnliche Distanz: nach 432 km trafen wir um 1h41 in Tint\u00e9niac ein. Aufgrund der relativ schwierigen Topografie um Brest ben\u00f6tigten wir also etwas mehr Zeit als am ersten Tag. <\/p>\n\n\n\n<p>In Tint\u00e9niac dann der faux pas. In der neuen Kontrolle kannten wir uns nicht aus und betteten uns im Speiseraum, obwohl ein Schlafsaal zur Verf\u00fcgung stand. Entsprechend unbequem und wenig geruhsam war es. Zudem weckte uns der Koch nach ca. einer Stunde &#8222;Schlaf&#8220;-Zeit &#8211; das sei kein Schlafplatz! Unsere Schlafstrategie hatten wir nicht umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir machten uns auf den Weg und waren zun\u00e4chst guter Dinge, als wir bereits um 6h38 in Foug\u00e8res eintrafen. Die beiden Folgeetappen gestalteten sich allerdings sehr schwer: Schlafdefizit plus eine unertr\u00e4glich Schw\u00fcle lie\u00dfen uns nicht gut vorankommen. Wir hielten einen guten Mittagsschlaf unter einem Baum und qu\u00e4lten uns weiter durch die Schw\u00fcle. Unterwegs noch eine Eispause und in Dreux eine gute Mahlzeit. F\u00fcr die verbleibenden 352 km brauchten wir insgesamt noch bis 0h40.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie w\u00e4re es gelaufen, wenn wir in Tint\u00e9niac vern\u00fcnftig geschlafen h\u00e4tten? Auf jeden Fall h\u00e4tten wir uns weniger bleiern gef\u00fchlt. Vielleicht aber gar nicht so viel besser, denn die Wetterbedingungen waren wirklich nicht lustig (vielleicht ein Grund f\u00fcr die relativ hohe Abbruchquote von 24,3% ?). <\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem sind wir sehr zufrieden: im Durchschnitt legten wir pro Tag 434 km (= 1.219 km \/ 2,81 Tage) zur\u00fcck &#8211; muss man auch erst mal schaffen \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PBP ohne Schlaf oder nur mit gelegentlichen Powernaps ist nicht mein Ding. Lieber zwei bis drei Zyklen \u00e0 1,5 Stunden in der Nacht vern\u00fcnftig schlafen und dann wieder richtig radfahren. 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